Basketball in Burglengenfeld Turnverein Burglengenfeld 1875 e.V. Abteilung Basketball

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Mai. 16

Green Vipers verlangen Neumarkt alles ab

AMBERG(sil). Im Damenbezirkspokalendspiel am vergangenen Wochenende in der Trimax-Halle in Amberg bot die SG TV Burglengenfeld/FC Schwarzenfeld den hohen Favoriten Fibalon Baskets Neumarkt einen grossen Kampf. Gegen den Bezirksoberligisten verloren die Green Vipers knapp mit 47-52.

Die Neumarkterinnen gewinnen so ihren fünften Bezirkspokal in Folge. Allerdings wurden sie dieses Jahr enorm gefordert.

Die Vipers um Coach Michael Dirmeier begannen zunächst vor der grossen Kulisse in Amberg merklich nervös. Schnell nahm der Favorit das Heft in die Hand und führte mit 12-5. Doch nach und nach sollte die SG sicherer werden. In einem umkämpften Spiel mit vielen Fouls gelang es Mitte des zweiten Viertel auszugleichen (18-18).

In der Folgezeit gab es einige unnötige Ballverluste und keinen Feldkorb mehr in der ersten Hälfte. Die routinierten Baskets nutzten die Schwächephase zum 29-20 zum Seitenwechsel. Wer jetzt mit einer einseitige zweiten Spielhälfte gerechnet hatte sah sich jedoch getäuscht.

Laut Dirmeier war die zweite Halbzeit die vielleicht beste Leistung der gesamten Saison. Die Vipers fighteten sich schnell zurück ins Spiel und ließen den Abonnementssieger aus Neumarkt merklich wackeln. Vor den letzten zehn Spielminuten der Spielstand nur noch 38-37.

Und in Minute 35 sollte es soweit sein. Die überragende Jugendspielerin Johanna Stammwitz stellte auf 41-40 für die Spielgemeinschaft. Was folgte war ein dramatische Schlussphase.

Neumarkt konterte zunächst mit zwei Feldkörben (44-41). Anschließend bekamen die Vipers insgesamt sechs Freiwürfe in Reihenfolge zugesprochen. Leider konnten nur zwei verwandelt werden (44-43). Vor den letzten beiden Minuten ging der Favorit jetzt mit 48-43 in Front. Doch wieder kämpften sich die Underdogs zurück.

Stammwitz zunächst zum 48-45. Die Fibalon Baskets wurden jetzt taktisch an die Freiwurflinie geschickt. Sie sollten sechs Würfe in Folge verfehlen.....Mit 15 Sekunden auf der Spieluhr wurde unter dem Korb Stanislava Boyadzieva gefoult und konnte trotzdem noch den Wurf verwandeln. Beim 48-47 war jetzt die Chance gegeben die Partie auszugleichen.

Leider wurde diese Möglichkeit liegengelassen und Neumarkt sicherte sich den so wichtigen Defensivrebound. Maria Nicklas zeigte sich nach einem weiteren taktischen Foul sehr nervenstark und verwandelte zweimal von der Linie (50-47).

Im letzten Angriff für die Green Vipers fand der versuchte Drei-Punkte-Wurf nicht sein Ziel. Endstand in der packenden Begegnung letztendlich 52-47 für den BOL-Vertreter.

Es spielten für die SG: Johanna Stammwitz (26), Verena Geiger (6), Stanislava Boyadzhieva (6), Verena Zeitler (5), Sophia Wöhrl (2), Ariana Barker (1), Katharina Matuschek (1), Miriam Markgraf, Melanie Mühlbauer, Simone Oberberger, Lena Reinker.

Andreas Igl
basketballschwarzhofen@aim.com

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